Nützlich lernen…

Ausgehen von einem echten Bedarf habe ich mal wieder ein kleines Lernprojekt gestartet.

Gebraucht wurde ein kleines Werkzeug (eigentlich nur unter Windows), das in einem Dateibaum identisches Dateien (konkret Bilder) erkennt und bei der Bereinigung von Duplikaten unterstützt (auch einen eventuell unerfahrenen Anwender).

In verschiedenen Varianten (oft kostenpflichtig, zumeist als umfangreiches All-In-One Tool) gibt es so etwas schon, daher um kein zu schlechtes Gewissen zu bekommen habe ich daraus dann direkt ein Lernprojekt gemacht. Zum Beispiel:

  • das soll unter Windows und Linux laufen, daher habe ich mir electron als Entwicklungsplattform ausgesucht.
  • electron mit WebPack, CSS Modulen u.a. hatte ich noch nie probiert.
  • Ein Deployment mit dem electron Builder ist auch ganz spannend.
  • uns sonstiger Kleinkram…

Herausgekommen ist dann das hier: https://github.com/JMS-1/file-organizer – befindet sich noch in der Testphase und könnte sicher auch etwas optische Aufbereitung (e.g. via semantic-ui) brauchen, aber das ist nicht das Ziel gewesen.

Viel Spaß

Jochen

Und noch eine kleine App

Ergänzend zu BitMe habe ich noch ein kleines Spielchen im Umfeld der binären Zahlen entwickelt – passend zum Informatikunterricht zu Beginn der Mittelstufe. Bei BoolIt ist es die Aufgabe, für die einfachen Logikgatter auf Basis von zufällig gewählten Eingängen so schnell wie möglich den Wert des Ausgangs zu bestimmen.

Der Quellcode ist wie gewohnt auf GitHub zu finden. Auch diese App ist wieder bewusst einfach gehalten und tatsächlich habe ich im Wesentlichen die selben Android Basistechnologien wie bei BitMe verwendet – also nicht wirklich viel Neues gelernt. Ich denke das nächste Projekt muss zumindest ein noch weißes Feld enthalten – schauen wir mal!

Frohe Ostern

Jochen

BitMe BoolIt IEC Unterstützung

Jeder hat mal klein angefangen…

Um einmal ein wenig aus den tief eingelaufenen (Microsoft) Wegen zu entfliehen und vielleicht auch mal einen Blick in die persönliche Zukunft zu werfen, habe ich mich entschlossen ein bisschen (wenn auch private) praktische Erfahrungen im Mobile Umfeld zu sammeln. Nach einigen Enttäuschungen bei Versuchen mit einer Web App (auf Basis von jQuery Mobile) – über die ich vielleicht auch einmal hier berichten werde – und dem bewussten Überspringen von Xamarin (bedingt durch ein ziemlich schlechtes Buch) habe ich als zweiten Versuch direkt das Android SDK mit dem Android Studio verwendet. Lustiger Weise konnte ich hier zig Jahre alte Java Kenntnisse direkt nutzen – irgendwie trotzt einiger Neuerung doch alles sehr vertraut.

Naja, so richtig toll ist die erste App nicht geworden, vor allen was die graphische Gestaltung angeht. Aber sie scheint ihren Zweck zu erfüllen (zum Hintergrund: mein Sohn muss sich in Informatik gerade mit dem Binärsystem auseinandersetzen), daher habe ich sie einfach mal auf Google Play veröffentlicht. Den Quellcode gibt es natürlich auch wie gewohnt auf GitHub, aber da ich selbst noch ganz am Anfang stehe kann man hier nicht viel lernen.

Mein Fazit: nach einigen Einstiegsschwierigkeit ist das Android Studio doch eine recht angenehme IDE. Die Grundstruktur einer Android App ist durchaus vergleichbar mit anderen UI Konzepten, die mir im Laufe der Jahre so begegnet sind – in meinen Augen vor allem WPF und Silverlight. Allerdings glaube ich, dass eine App für alle Formfaktoren wirklich kein Kinderkram ist – ich habe alleine schon Mühe gehabt, eine einfach Seite auf einem Galaxy S4 auch auf einem S3 Mini einigermaßen bedienbar zu bekommen.

Aber ich lerne ja noch 🙂 Und es macht wirklich Spaß, mal wieder Neuland zu betreten – trotz der immer wiederkehrenden kleinen und großen Rückschläge.

In diesem Sinne: Death to the Comfort Zone!

Jochen