Jeder hat mal klein angefangen…

Um einmal ein wenig aus den tief eingelaufenen (Microsoft) Wegen zu entfliehen und vielleicht auch mal einen Blick in die persönliche Zukunft zu werfen, habe ich mich entschlossen ein bisschen (wenn auch private) praktische Erfahrungen im Mobile Umfeld zu sammeln. Nach einigen Enttäuschungen bei Versuchen mit einer Web App (auf Basis von jQuery Mobile) – über die ich vielleicht auch einmal hier berichten werde – und dem bewussten Überspringen von Xamarin (bedingt durch ein ziemlich schlechtes Buch) habe ich als zweiten Versuch direkt das Android SDK mit dem Android Studio verwendet. Lustiger Weise konnte ich hier zig Jahre alte Java Kenntnisse direkt nutzen – irgendwie trotzt einiger Neuerung doch alles sehr vertraut.

Naja, so richtig toll ist die erste App nicht geworden, vor allen was die graphische Gestaltung angeht. Aber sie scheint ihren Zweck zu erfüllen (zum Hintergrund: mein Sohn muss sich in Informatik gerade mit dem Binärsystem auseinandersetzen), daher habe ich sie einfach mal auf Google Play veröffentlicht. Den Quellcode gibt es natürlich auch wie gewohnt auf GitHub, aber da ich selbst noch ganz am Anfang stehe kann man hier nicht viel lernen.

Mein Fazit: nach einigen Einstiegsschwierigkeit ist das Android Studio doch eine recht angenehme IDE. Die Grundstruktur einer Android App ist durchaus vergleichbar mit anderen UI Konzepten, die mir im Laufe der Jahre so begegnet sind – in meinen Augen vor allem WPF und Silverlight. Allerdings glaube ich, dass eine App für alle Formfaktoren wirklich kein Kinderkram ist – ich habe alleine schon Mühe gehabt, eine einfach Seite auf einem Galaxy S4 auch auf einem S3 Mini einigermaßen bedienbar zu bekommen.

Aber ich lerne ja noch 🙂 Und es macht wirklich Spaß, mal wieder Neuland zu betreten – trotz der immer wiederkehrenden kleinen und großen Rückschläge.

In diesem Sinne: Death to the Comfort Zone!

Jochen

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